Was hilft gegen Hühneraugen und Hornhaut unter den Füßen?

Meist kann man sie nur mit Verrenkung in Augenschein nehmen: dicke Hornhaut unter den Füßen. Die ist nicht nur unschön, sondern oftmals auch schmerzhaft. Richtig quälen können Hühneraugen. Hühneraugen sind zapfenförmig nach innen wachsende Verdickungen der Hornhaut. Durch den Druck, den Hühneraugen auf den darunter liegenden Knochen ausüben, empfindet man Schmerzen beim Gehen.
 
Da greift manch einer zum Hobel. Doch in verkrümmter Körperhaltung ist es schwer, die Klinge richtig anzusetzen: Schnell hobelt man zu viel ab und das kann blutig enden. Bei Hühneraugen ist es noch schwieriger. Sehr tief sitzende Hühneraugen lassen sich sogar nur operativ entfernen. Wer sehr viel Hornhaut hat, sollte regelmäßig zu einer professionellen Fußpflege gehen. Denn Hornhaut ist schneller wieder da, als einem lieb ist. Wer sich nicht darum kümmert, bekommt schnell tiefe Risse und dort können Entzündungen entstehen. Die Fußpflegerin entfernt mit einem Skalpell ganz vorsichtig nur soviel Hornhaut, dass der Schutz nicht verloren geht. Damit verbunden: eine angenehme Massage mit einer weichmachenden Creme. Diese Wohltat hat auch medizinische Wirkung: Risse bleiben aus, Entzündungen lassen sich vermeiden und Hühneraugen kommen erst gar nicht.
 
Bei denen, wo es bereits zu spät ist, sollte man Hühneraugen entfernen lassen. Ein Hühnerauge entsteht durch Reibung und Druck im Schuh. Mit dem Skalpell entfernt die Fußpflegerin zunächst die umliegende Hornhaut, sichtbar wird dann ein so genannter Hornhautkeil, der sich unter Belastung schmerzhaft in das Gewebe oder sogar auf einen Knochen drückt. Die Druckstelle muss entlastet werden, mit einem Schaumstoffring, der unterhalb des Hühnerauges platziert wird. Nun drückt der Schuh auf den Ring und nicht mehr auf das Hühnerauge. So behandelt, bleibt es einige Zeit still.
 
Seine Füße sollte man nicht nur durch einen Fußpflegerin regelmäßig behandeln lassen. Man kann auch einiges zuhause tun: Mit einer Hornhautraspel vermeidet man Schnittwunden und auch, dass zu viel Haut entfernt wird. Durch das behutsame Abtragen spürt man es rechtzeitig, wenn man zu tief raspelt. Die Haut sollte ganz trocken und fest sein. Erst danach duschen oder baden. Um Fußpilz zu vermeiden, müssen die Füße anschließend auch zwischen den Zehen gut abgetrocknet werden. Eine Fußcreme vermindert zusätzlich die Bildung trockener Hornhaut. Und noch ein Tipp zum Schluss: Füße mögen auch mal die frische Luft. Laufen Sie barfuss, dort wo es geht. Wenn Sie beispielsweise barfuss über das Sand laufen, wirkt der dabei wie eine natürliche Raspel gegen Hornhaut und Hühneraugen bilden sich so erst gar nicht.

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Eigene Bewertung: Keines
1559 Aufrufe |  Kategorien: Körperpflege | Schwierigkeitsgrad: leicht
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